Millionen-Zahlungen ausstehend: Fifa-Präsident Infantino unter Druck

Die Fifa gerät wegen ausstehender Finanzzahlungen an die Austragungsorte der Weltmeisterschaft unter Druck. Berichten zufolge sollten mehrere WM-Spielstätten jeweils eine Million Dollar von der internationalen Fußball-Verbandserhalten – bislang sind diese Gelder jedoch nicht überwiesen worden.
Der Zeitpunkt der Vorwürfe ist für Fifa-Präsident Gianni Infantino denkbar ungünstig. Der Funktionär steht ohnehin in der Kritik und muss sich mit zusätzlichen Vorwürfen zum Umgang mit Geldern auseinandersetzen. Die ausstehenden Zahlungen werfen Fragen zur Zuverlässigkeit und zum Finanzmanagement des Weltverbandes auf.
Bislang hat die Fifa zu den Zahlungsrückständen keine Stellungnahme abgegeben. Es bleibt unklar, ob die Gelder verzögert oder möglicherweise gar nicht fließen werden. Für die betroffenen WM-Orte dürfte die fehlende finanzielle Unterstützung erhebliche Auswirkungen haben, zumal sie mit erheblichen Kosten für die Vorbereitung und Durchführung der Spiele konfrontiert sind.
Quelle: www.t-online.de