Infantino in der Krise: FIFA-Chef sucht politische Unterstützung
Gianni Infantino gerät unter Druck. Der Präsident des Weltverbandes kämpft derzeit mit erheblichen Schwierigkeiten, nachdem seine Pläne zur Erschließung neuer Investorenquellen für die FIFA gescheitert sind. In dieser angespannten Situation soll der italienisch-schweizer Funktionär nun ungewöhnliche Wege gehen.
Nach Informationen von Medienberichten hat Infantino das Weiße Haus kontaktiert und versucht, über den US-amerikanischen Außenminister Marco Rubio Unterstützung zu erhalten. Ein solcher Schritt unterstreicht die Brisanz der Situation für den FIFA-Chef, der sich durch die fehlgeschlagenen Investitionspläne in einer schwierigen Position befindet.
Die FIFA dementiert die Vorwürfe jedoch und bestreitet damit, dass Infantino diplomatische Hilfe auf höchster Ebene einfordert. Der Verband gibt damit ein widersprüchliches Bild ab und lässt Fragen zur tatsächlichen Lage des Verbandchefs offen.
Infantinos Amtszeit wird damit zunehmend von Unsicherheiten geprägt. Die gescheiterten Investorenpläne haben sein politisches Kapital offenbar erheblich geschädigt, weshalb der FIFA-Präsident augenscheinlich nach neuen Unterstützungsmöglichkeiten sucht.
Quelle: www.n-tv.de