Fifa dementiert Infantino-Inszenierung bei Weltmeisterschaft
Die Fifa hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach Fernsehkameras während der Weltmeisterschaftsspiele gezielt auf Präsident Gianni Infantino ausgerichtet sein sollen. Das Dachverband reagierte damit auf Berichte, die eine gezielte mediale Inszenierung des Verbandschefs während der Übertragungen suggeriert hatten.
Allerdings räumte die Fifa ein, dass mit dem für die WM-Produktion zuständigen Unternehmen durchaus eine entsprechende Vereinbarung besteht. Die Details dieser Abmachung deuten darauf hin, dass das Thema komplexer ist als eine einfache Dementierung vermuten lässt.
Die Vorgänge werfen Fragen zur Transparenz bei der Gestaltung von Weltmeisterschaftsübertragungen auf und darüber auf, inwieweit kommerzielle und institutionelle Interessen die Darstellung großer Sportereignisse beeinflussen.
Quelle: www.t-online.de