Infantino bleibt unangefochten: FIFA-Präsident vor sicherer Wiederwahl

Der FIFA-Präsident Gianni Infantino regiert die Weltfußball-Behörde mit einer Herrscherattitüde, die an absolutistische Monarchen erinnert. Mit dem legendären Ausspruch Ludwig XIV. – “L’État, c’est moi” – lässt sich seine Machtposition treffend beschreiben: Der Italiener behandelt den Weltverband wie seinen persönlichen Besitz.
Für seine anstehende Wiederwahl im Jahr 2027 wird bereits ein überwältigender Sieg prognostiziert. Infantinos Position innerhalb des Verbandes ist derart gefestigt, dass Kritik an seiner Amtsführung bislang keine ernsthafte Bedrohung für seine politische Zukunft darstellt. Die internationalen Mitgliedsverbände scheinen zu einer erneuten Unterstützung tendieren.
Bemerkenswert ist, dass selbst die Kontroversen rund um die vergangene Weltmeisterschaft Infantinos Machtposition nicht zu erschüttern vermochten. Der sogenannte Trump-Skandal, der die WM belastete, hinterließ in den entscheidenden Zirkeln offenbar keine nachhaltigen Spuren. Dies unterstreicht die beeindruckende Stabilität, mit welcher der FIFA-Chef sein Amt administriert.
Quelle: www.n-tv.de