Hoeneß warnt vor zu großen Erwartungen an Klopp beim DFB
Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern München, hat sich kritisch zu der Berufung von Jürgen Klopp als Bundestrainer geäußert. Der einflussreiche Funktionär mahnt zur Vorsicht und möchte nicht, dass übertriebene Hoffnungen in die neue Ära des Deutschen Fußball-Bundes gesetzt werden.
In seiner Stellungnahme betont Hoeneß, dass es nicht automatisch zu sportlichen Erfolgen führt, wenn eine prominente Persönlichkeit ein Amt übernimmt. Die bloße Verpflichtung eines bekannten Trainers sei kein Garant für die erhoffte Leistungssteigerung der Nationalmannschaft. Hoeneß drückt damit aus, dass realistische Erwartungen notwendig sind.
Besondere Bedenken äußert der Bayern-Funktionär bezüglich der Anstellung von Klopps Beraterteam beim DFB. Diese personelle Entscheidung sieht Hoeneß kritisch und stellt sie in Frage. Gleichzeitig nutzt er die Gelegenheit, um dem Verband strukturelle Verbesserungen zu empfehlen. Nach Ansicht von Hoeneß sind organisatorische Veränderungen notwendig, um die Arbeit des DFB langfristig erfolgreicher zu gestalten.
Quelle: www.n-tv.de