Zwayers WM-Traum wohl geplatzt – Hat der DFB abgerechnet?

Die frühe Ausscheidung der deutschen Nationalmannschaft aus der Weltmeisterschaft hätte eigentlich eine Chance für Felix Zwayer bedeuten können. Der Schiedsrichter hätte sich als Ersatz für international bewährte Referees anbieten können. Doch aktuell deutet alles darauf hin, dass der Kölner die anstehenden Partien bei dem Turnier nicht leiten wird.
Im Raum steht die Frage, ob zwischen dem jüngsten Klartext des Deutschen Fußball-Bundes gegenüber Zwayer und dessen möglicher Nicht-Berücksichtigung ein Zusammenhang besteht. Der Schiedsrichter könnte Opfer einer Retourkutsche geworden sein, nachdem der Verband zuvor öffentlich Position bezogen hat.
Besonders interessant wirkt in diesem Kontext der Fall um Antonio Rüdiger und die Reaktion rund um Jon Mikel Balogun. Möglicherweise spielte auch diese Thematik eine Rolle bei der Entscheidung über Zwayers Turnier-Einsätze.
Für den 43-jährigen Referee wäre eine Nominierung für die K.O.-Phase gewesen, was seine internationale Präsenz weiter gestärkt hätte. Stattdessen scheint er bei diesem Turnier eine Zuschauerrolle einnehmen zu müssen, während andere Unparteiische zum Zuge kommen.
Quelle: www.n-tv.de